Nach den Osterferien im Franken-Tatort. Während der Osterferien im Kinderhort.

Der Kommissar war da. Und die Kinder staunten nicht schlecht, als sie Andreas Leopold Schadt persönlich in ihrer Runde begrüßen durften. Der sympathische Schauspieler gewährte den Jungen und Mädchen einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen des Schauspielerberufes.

Mit einer witzigen Fragerunde lockerte er die anfängliche Befangenheit und gab bereitwillig vielfältige Auskünfte zu seiner Person. Bereits in der Grundschulzeit schrieb er den Berufswunsch „Schauspieler“ in die Freunde-Bücher seiner Mitschüler. Er schloss nicht aus, dass dieser in den vielen Minuten des Strafsitzens vor diversen Klassenzimmertüren entstanden sei. Auch die Angst vor dem Textvergessen, die viele Kinder aus eigener Erfahrung kennen, ist ihm bekannt. Seine Katze liebt der Schauspieler innig, obwohl er sie immer dann zur Adoption freigeben möchte, wenn die Reinigung der Katzentoilette ansteht.

Viel Interesse zeigte Andreas Leopold Schadt auch für die Berufswünsche der Kinder. Mit der künftigen Drehbuchschreiberin und dem Stuntman in spe vereinbarte er eine mögliche Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.

Dann wurde es praktisch. Bereitwillig machten die Kinder mit, als es darum ging Gefühlslagen mimisch und gestisch darzustellen. Sie erfuhren, dass der Schauspieler vor allem von seinen Gesichtsausdrücken lebt, weil die Kamera Ganzkörperaufnahmen vermeidet.

Der Mund als Werkzeug ist besonders wichtig. Seine Muskeln gilt es, wie im Sportunterricht, zu trainieren. Um auch die Zuschauer in der hintersten Reihe im Zuschauerraum des Theaters zu erreichen, bedarf es besonderer Techniken beim Sprechen. Kopfnicken erntete der TV-Star als er beschrieb, dass man gut in sich hineinhören muss, wenn man eine Rolle gut spielen möchte.

Andreas Leopold Schadt sammelte bei seinem Besuch im Hort viele Sympathiepunkte bei seinen jungen Zuhörern. So war es nicht verwunderlich, dass die Autogrammstunde am Ende des Vormittags ein voller Erfolg wurde. Die Karten mit persönlicher Widmung wurden stolz auch den Familienangehörigen präsentiert und sind vielleicht beim nächsten Franken-Tatort im Wohnzimmer mit von der Partie.