In den Wochen vor dem Reformationstag beschäftigten sich die Kindergartenkinder ausgiebig mit unserem Zahlungsmittel. Sandra Gramalla hatte für jedes Kind einen Geldbeutel aus Stoff genäht, die VR-Bank spendete die gleiche Menge an Spielgeldbögen und schon konnte es losgehen. Die Kinder nahmen Geldstücke und Geldscheine unter die Lupe. Sie überlegten, welche Dinge sie für Geld kaufen können. Dabei stellten die kleinen Geldforscher fest, dass manche Sachen sehr viel Geld kosten, andere ganz wenig und wieder andere nicht mit Geld gekauft werden können. Eine Umarmung, ein tröstendes Wort oder eine Hand, an der man sich festhalten kann, gibt es umsonst. Zu diesem Thema konnte auch Martin Luther, der in Gestalt einer Handpuppe vorbeikam, etwas beitragen. Er erzählte von seinen Auseinandersetzungen mit dem Ablassprediger Johann Tetzel und stellte fest: Gottes Liebe kostet kein Geld! Er verschenkt seine Liebe an alle Menschen.