„Freut euch alle, es ist Ostern…“, schallte es in der Osterzeit durch die Räume der Kindergärten. Anders als eine aktuelle Studie berichtet, wissen die Drei- bis Sechsjährigen der Kita, dass Ostern nicht das Fest der Schokolade ist. Stattdessen feierten sie ausgelassen die Auferstehung Jesu und freuten sich mit den Frauen, die das Grab leer fanden. Viele der hoffnungsstiftenden Heilungs- und Wundergeschichten hatten die Jungen und Mädchen in der Passionszeit gehört. Bei der Osterfeier klangen diese noch einmal nach. Ein reichhaltiges Frühstück sorgte für Gaumenfreuden, eine Sä-Aktion für frische Feiertagskresse und ein Bewegungsangebot für die notwendige Tobe-Zeit. Ganz an Ende strahlten die Augen um die Wette: Zwischen den ersten grünen Grashalmen wurde ein kleines Osternest entdeckt. Und dabei sollte es nicht bleiben. Die Kinder schwärmten aus und am Ende hielt jeder ein gefülltes Nestchen in Händen, das sich bei genauerem Hinsehen als Laufdolli-Pärchen entpuppte.