An Weihnachten feiern wir die Geburt des Gotteskindes. Gott wird Mensch und kommt auf diese Welt als kleines hilfloses Baby. Diese Erfahrung haben auch alle Menschenkinder gemacht. Deshalb schauen die Jungen und Mädchen vor Beginn der Adventszeit auf die Anfänge ihres Lebens zurück. Zusammen mit ihren Eltern gestalten sie Plakate, auf denen sie auf den Tag ihrer Geburt zurückblicken, ihr Geburtsgewicht mit Mehltüten abbilden, über die Bedeutung ihres Namens nachdenken und anderes mehr. Im Kindergarten überlegen sie, was sie in den ersten Jahren ihres Lebens schon gelernt haben, wie groß sie gewachsenen sind und wie viele Kerzen beim letzten Geburtstag angezündet wurden. Auf zwei Portfolioseiten erzählen und malen sie von den großen Fortschritten, die sie seit ihrer Geburt gemacht haben. An Bambusstäben markieren sie ihre Geburtsgröße und das aktuelle Maß. Auf einem Mehltüten-Tablett stemmen sie ihr Geburtsgewicht und überlegen, welche Menschen in ihrem Leben besonders wichtig sind. Die Beschäftigung mit dem eigenen Werdegang macht Spaß und weckt Neugierde. Beim Babyraten im Stuhlkreis stellen die Kinder fest, dass es schwer ist, das passende Kind zum richtigen Babyfoto zu finden. Und schon bald richtet sich der Blick der Kinder auf ein Baby, dessen Geburt schon über 2000 Jahre zurückliegt.